De la Terre à la Lune (1865)

Von der Erde zum Mond – Vom Mond in den Chiemgau.

vom Mond zur Erde

Abgesehen davon, dass das Eichhörnchen bei den ersten „Raumschiff“-Experimenten zum Flug zum Mond vom Kater gefressen wird, verlaufen diese erfolgreich – zumindest im Roman von Jules Verne. 150 Jahre später ist es für Eichhörnchen weniger gefährlich, da eine Reise zum Mond zusammen mit einer Maus vorgenommen werden kann. Mehr dazu steht auf unserer www.chiemgau-impakt.de -Seite und kann HIER angeklickt werden.

 

Der Chiemgau-Impakt, Dr. Darga und die Medien

„Spontan abtauchende Wissenschaftler ….“ (Zitat BR 3) – einmal wieder Dr. Darga und die Furchensteine.

Liebe Vereinsmitglieder, in der Sendung „Traumpfade – Rund um den Chiemsee“ – des Bayerischen Rundfunks BR 3 vom 29.9.2013 wurden erneut die Furchensteine als Fraßobjekt von Organismen vorgestellt, diesmal nicht als Opfer von Cyanobakterien („Blaualgen“) sondern als Beute von Muscheln. Vor laufender Kamera spontan abgetaucht ins Chiemsee-Wasser war Dr. Darga und zurückgekehrt mit einem Furchenstein, besetzt von kleinen Muscheln (vermutlich die im Chiemsee wohlbekannte Wandermuschel Dreissena polymorpha). Und die wurden der Moderatorin als Verursacher der Furchen auf dem Kalkstein präsentiert. Und nach bekannter Manier wurden einmal mehr die Forschungen des CIRT (Chiemgau Impact Research Team) in schlimm verfälschender Form bemüht, als die Moderatorin dem Zuschauer gegenüber den Unsinn behauptete, das CIRT würde die Furchensteine als Meteorite deklarieren. Soviel zu den Medien und einer seriösen Moderation.

Zu Dr. Darga ist anzumerken, dass er auch auf diesem Gebiet keinerlei Kompetenz besitzt. Nicht nur, dass er immer wieder entgegen aller wissenschaftlichen Erkenntnis einer rein mechanischen, anorganischen Entstehung der streng geometrisch verlaufenden, mit scharfen Graten versehenen parallelen Furchen einen Organismenfraß postuliert, er sollte sich auch erst einmal kundig über die Lebensweise von Dreissena polymorpha machen, worüber es reichlich Literatur gibt.

Dass es Dr. Darga offenbar vollkommen abgeht, sich mit seriöser wissenschaftlicher Argumentation von Forschung und Forschern auseinanderzusetzen, haben wir auf diesen Seiten schon wiederholt aufgezeigt. Leider bieten Medien und unkritische Moderationen ihm immer wieder eine Bühne für seine Anfeindungen und Diffamierungen, die alle wissenschaftlichen Erkenntnisse  zum Chiemgau-Impakt, international  publiziert, nicht sehen wollen.

Furchensteine Robert Darga Fehlinterpretation

Furchensteine vom Chiemsee, die ihre ganz besondere Skulptur nach der irrigen Vorstellung von Dr. Darga durch Muschelfraß erhalten haben sollen. Eines der vielen Probleme für Dr. Darga: Bei den Furchensteinen in den Impakt-Auswurfmassen in Spanien gibt es kein Wasser und keine Muscheln und keine Cyanobakterien …

Neues auf der www.chiemgau-impakt.de Webseite

— Das CIRT berichtet über den Fund von Shattercones am Tüttensee-Krater. Shattercones (Schmetterkegel) sind kegelförmige Brüche im Gestein, die ganz charakteristische Bruchflächenmarkierungen aufweisen. Man kennt sie nur von Meteoritenkratern (Impaktstrukturen), und sie werden deshalb als beweiskräftig für kosmische Einschläge angesehen.

— Aus der Zusammenarbeit des CIRT mit Dr. Tatyana Shumilova, Direktorin des Labors für Diamant-Mineralogie, Geologisches Institut, Komi-Wissenschaftszentrum der Russischen Akademie der Wissenschaften in Syktyvkar, ist eine erste Publikation mit einer Präsentation auf der 43. Lunar and Planetary Science Conference (LPSC), 19. – 23. März 2012, The Woodlands, Texas, USA, entstanden. Auf der Webseite können die Daten heruntergeladen werden.

Zwei Beiträge des CIRT zum Chiemgau-Impakt auf der Herbsttagung der AGU in San Francisco

Auf der renommierten Herbsttagung der American Geophysical Union (AGU) in San Francisco, 5. – 9. Dezember, haben Andreas Neumair und Kord Ernstson vom CIRT zwei Beiträge präsentiert. Poster und Text-Zusammenfassungen können hier angeklickt werden:

Neumair, A. & Ernstson, K. (2011), Geomagnetic and morphological signature of small crateriform structures in the Alpine Foreland, Southeast Germany, Abstract GP11A-1023 presented at 2011 Fall Meeting, AGU, San Francisco, Calif., 5-9 Dec.

Das Poster kann hier angeklickt werden: Poster Neumair & Ernstson

Ernstson, K. & Neumair, A. (2011), Geoelectric Complex Resistivity Measurements of Soil Liquefaction Features in Quaternary Sediments of the Alpine Foreland, Germany, Abstract NS23A-1555 presented at 2011 Fall Meeting, AGU, San Francisco, Calif., 5-9 Dec.

Das Poster kann hier angeklickt werden:  Poster Ernstson & Neumair

Die beiden Titel übersetzt:

Geomagnetische und morphologische Merkmale von kleinen kraterähnlichen Strukturen im Alpenvorland, Südostdeutschland (von A. Neumair und K. Ernstson).

Geoelektrische komplexe Widerstandsmessungen über Strukturen von Bodenverflüssigung (Liquefaktion) in quartären Sedimenten des Alpenvorlandes, Deutschland (von K. Ernstson und A. Neumair).

Im ersten Beitrag geht es um die kleineren Krater im Impakt-Streufeld, die zum Teil sehr ungewöhnliche magnetische Eigenschaften der betroffenen Gesteine aufweisen, wobei ein menschliches Einwirken auszuschließen ist. Der zweite Beitrag beschäftigt sich ausführlicher mit den geophysikalischen Messungen bei Kienberg über den Donnerlöchern (siehe den nachfolgend genannten Artikel) und stellt die Möglichkeit heraus, mit solchen speziellen Messungen z.B. durch Donnerloch-Einbruch gefährdeten Baugrund zu erkunden.