Wofür sie besonders schwärmt, wenn er wieder aufgewärmt.

sauerkohl

In gewisser Weise wunderbar passend zum Museumstag im Impakt-Museum Grabenstätt und zum Erscheinen des neuen Flyers nutzen wir die Gelegenheit, das Wilhelm-Busch-Zitat in einen neuen Zusammenhang zu stellen.

Bei Wilhelm Busch (1832 – 1908)Max und Moritz – ist es Witwe Bolte, die für eine Portion von „dem Sauerkohle“ im Keller schwärmt.

Aufgewärmter Sauerkohl – daran erinnert stark ein neuer, ziemlich kläglicher Versuch der altbekannten Gegner des Chiemgau-Impaktes Robert Huber, Robert Darga und Hans Lauterbach, Front gegen die Forschungen zum Chiemgau-Impakt zu machen.

Auf der Tagung der EGU in Wien 2017 haben die Drei ein Poster präsentiert mit dem Titel: Pseudoimpactites in anthropocenically overprinted quaternary sediments (übersetzt: Pseudoimpaktite in anthropozän überprägten quartären Sedimenten)

Die Autoren sind: R. Huber, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Marine Umweltwissenschaften in Bremen, R. Darga, Leiter des Museums in Siegsdorf, H. Lauterbach, laut Poster und Abstract ohne irgendeine wissenschaftliche Zugehörigkeit oder erkennbare wissenschaftliche Qualifikation – vermutlich aber Hans Lauterbach aus Traunreut, der sich schon früher im Internet („Rimbao“) mit spaßigen „Analysen“ auf den Spuren des Chiemgau-Impaktes getummelt hat.

In dem Poster und dem zugehörigen Abstract, wohlgemerkt beides ohne ein einziges Literaturzitat, geht es um die seit mehr als 10 Jahren immer wieder aufgewärmten Argumente, sämtliche Impakt-Funde und -befunde hätten einen eiszeitlichen oder menschlichen Bezug. Nein …. wir wollen den Sauerkohl nicht auch noch wieder aufwärmen.

Aber bedanken wollen wir uns bei den Dreien für das feine Gelingen, dass international erneut Werbung für die gründlichere Beschäftigung mit dem Chiemgau-Impakt und seiner wissenschaftlichen Erforschung gemacht wurde.

Damit auch Sie, liebe Leser(innen) unserer Webseite, in den Genuss kommen – hier die Links zu Abstract und Poster

Und mit Blick auf die drei Autoren wollen wir wiederum mit Wilhelm Busch schließen:

Oft ist das Denken schwer – indes,

das Schreiben geht auch ohne es.

Gedanken sind nicht stets parat, 
man schreibt auch, wenn man keine hat.

 

Chiemgau-Impakt: Neuauflage des Flyers für das Impakt-Museum Grabenstätt

Liebe Besucher(innen) unserer Chiemgau-Impakt e.V. Webseite,

begleitend zum Internationalen Museumstag ist ein Neudruck des Flyers für das Impakt-Museum in Grabenstätt fertig geworden. Nach der Erstauflage 2009 und einem Nachdruck 2013 fanden wir es an der Zeit, die vielen neuen, zum Teil spektakulären Funde und Befunde zum Chiemgau-Impakt (Chiemsee-Doppelkrater, Chiemsee-Tsunami, Mikrotektite, Diamant im Chiemit, seltene Eisensilizide mit ungewöhnlichen Mineraleinschlüssen als vermutetes meteoritisches Material, Digitale Geländemodelle von einer Vielzahl neuer Krater, Bodenradar-Messungen über den Tüttenseekrater-Ringwall) einzubeziehen.Bildschirmfoto 2017-05-21 um 16.09.31 Bildschirmfoto 2017-05-21 um 16.10.00

Für ganz Eilige, die sich rasch einen kurzen Überblick über diese neuen sowie ältere Forschungsergebnisse verschaffen oder auf den Geschmack eines Museumsbesuchs kommen wollen, folgen die einzelnen Flyer-Seiten in lesbarer Größe. Weiterlesen

Internationaler Museumstag – Impakt-Museum Grabenstätt

Am Sonntag, 21.5.2017, findet wieder der „Internationale Museumstag 2017“ statt. Aus diesem Anlass werden wir das Museum in Grabenstätt von 14 bis 18 Uhr geöffnet haben. Wir würden uns freuen, wenn Ihr/Sie die Zeit findet/finden und unserem kleinen Museum einen Besuch abstattet/abstatten. Eine günstige Gelegenheit, da parallel  in Grabenstätt auch der Maimarkt stattfindet!

Dieser Internationale Museumstag erinnert daran, dass die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern unser Museum in das Museumsportal, www.museen-in-bayern.de, aufgenommen hat. Aus der Seite des Museumsportals:

Bildschirmfoto 2017-05-18 um 18.48.13

Impakt-Museum Grabenstätt Chiemgau-Impakt Bildschirmfoto 2017-05-18 um 18.47.56

 

Vormerken: Freitag 7. April – Jahreshauptversammlung mit öffentlichem Vortrag

  Entwurf Plakat Jahresversammlung CIRT 2017 final

EINLADUNG:

Jahreshauptversammlung mit großem Jahresvortrag

Liebe Freunde des Chiemgau Impakt e.V.,
Hiermit möchten wir Euch zur diesjährigen Jahreshauptversammlung einladen. Im Anschluss wird von unserem Forscherteam der große Jahresvortrag mit den Ergebnissen von 2016 präsentiert.

Jahreshauptversammlung um 19 Uhr:

Tagesordnung:
1. Begrüßung durch 1. Vorsitzenden Josef Konhäuser
2. Jahresbericht des Vorstands für 2016,
Dr. Michael Rappenglück
3. Kassenbericht des Schatzmeisters Alfred Dufter
4. Bericht der Kassenprüfer
6. Entlastung des Vorstands
7. Vorschau auf Aktivitäten im Jahr 2017
8.Verschiedenes

Jahresvortrag um 20 Uhr:

 

Das hat eingeschlagen – Diamanten, Tsunami und Krater-Highlight“ NEUES vom CHIEMGAU KOMET

Der VORTRAG ist öffentlich und der Eintritt frei; gerne könnt Ihr Bekannte und Freunde mitbringen.

Wann: 7. April 2017, 19 u. 20 Uhr Wo: Aubräu Traunstein im Salett’l

Bürgerwaldstr. 7, 83278 Traunstein

Über Eure Teilnahme an der Jahreshauptversammlung mit dem Besuch des Vortrages würden sich das Chiemgau Impakt Forscherteam sowie die Vorstandschaft des Chiemgau Impakt e.V. sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen,
Bildschirmfoto 2017-03-17 um 10.41.09

Josef Konhäuser, 1. Vorsitzender

Neuer Artikel zum Chiemgau-Impakt mit überraschenden Ergebnissen

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Besucher(innen) dieser Webseite,
Impaktforschung findet bekanntermaßen schwerpunktmäßig im Gelände oder im Labor statt, und eine reine Schreibtisch- bzw. Computer-Arbeit wird man eher nicht damit in Verbindung bringen. In dem (vorerst nur auf Englisch erschienenen) Artikel

The Digital Terrain Model (DTM) and the evaluation of known and the search for new craters in the Chiemgau meteorite impact strewn field [Anklicken zum Herunterladen]

wird über genau eine solche Arbeit, die die Impaktforschung zum Chiemgau-Impakt mit neuen Ergebnissen erheblich bereichert, berichtet.

Chiemgau Impakt Digitales Geländemodell Krater

Es handelt sich dabei um das Digitale Geländemodell DGM 1, das ein neuartiges Verfahren ist, die Geländeoberfläche mit einem LIDAR genannten, lasergestützten Scannen zu erfassen. Bei einem digitalen Messpunktraster von 1 m und einer vertikalen Auflösung von 20 cm stellt sich die reine Bodenoberfläche ohne störende Gebäude und Vegetation einschließlich von Wäldern dar. Computer-Darstellungen in Form von topographischen Karten mit Höhenlinien, wählbar zu beleuchtenden Schummerungs- und 3D-Karten und weitere Ergebnisse der Datenverarbeitung bieten in jüngster Zeit vermehrt erstaunlich aussagekräftige Bilder für viele Zwecke der geologischen Bearbeitung und in Ergänzung zu geophysikalischen Messungen. Bei der jetzigen Arbeit mit dem DGM 1 stehen insbesondere die Meteoritenkrater (nachgewiesene und vermutete) im Vordergrund, und es mag verblüffend klingen, dass die mit dem DGM 1 extrem hochaufgelösten Kraterformen zu einer beweiskräftigen Methode geworden sind, eine menschliche Konstruktion auszuschließen. Das gilt auch für alle Bestrebungen einiger weniger noch verbliebener Gegner des Chiemgau-Impaktes, nach wie vor die Krater generell als  Eiszeitlöcher zu „verkaufen“.

Chiemgau-Impakt: Ein Rückblick 2016

Liebe Vereinsmitglieder, liebe interessierte Leser(innen) dieser Seite,

in wenigen Stunden geht dieses Jahr zu Ende, ein Anlass, kurz die wesentlichen Tätigkeiten unserer Forschung mit ihren wichtigsten Ergebnissen sowie begleitenden Ereignissen Revue passieren zu lassen. Das soll ohne lange Texte geschehen und sich vor allem auf viele Bilder stützen, die Sie zu einem Teil bereits in früheren Artikeln auf den Chiemgau-Impakt-Webseiten gesehen haben und die an eben diese Artikel ebenso wie an ein insgesamt erfolgreich verlaufenes Jahr 2016 erinnern sollen.

eglsee-wasserkrater Impakt-Spielerei in der Kiesgrube Eglsee

Bodenradarmessungen

In Fortführung der Bodenradarmessungen des vergangenen Jahres, wurden von unseren tschechischen Kollegen Dr. Pavel Kalenda und Ing. Rudolf Tengler aus Prag diese Messungen mit Profilen am Tüttensee fortgesetzt und vorläufig beendet. Und das Resultat dieser nunmehr rund um den Krater und auf dem Wasser durchgeführten Messungen heißt einmal mehr: Den Messungen (Zitat OVB online) „…..zufolge stehen die entdeckten deformierten Schichten in völligem Widerspruch zu der von regionalen Geologen vorgetragenen Behauptung, dass der Tüttensee ein eiszeitliches Toteisloch sei. Die Georadar-Ergebnisse bestätigten vielmehr die vom CIRT mit vielfachen Belegen untermauerte These, dass der Tüttensee-Kessel durch einen Meteoriteneinschlag entstanden ist. Vorsitzender [des Forschungsfördervereins] Konhäuser stellte klar: „Das Toteisloch ist kaputt – endgültig“.

Weitere Bodenradarmessungen zusammen mit den CIRT-Forschern wurden von Geophysikern aus Bonn und Mülheim a.d. Ruhr vorgenommen. Dabei ging es einmal um Vergleichsmessungen verschiedener Radar-Equipments am Tüttensee-Ringwall, um Messungen in einem weiteren neu entdeckten 50 m-Krater (Purkering) , um Messungen über Tsunami-Ablagerungen in verschiedenen Kiesgruben im Randbereich des Chiemsees sowie um Messungen zu archäologischen Befunden in Chieming zusammen mit Ortsheimatpfleger Hubert Steiner.

Bodenradarmessungen Tüttensee Chiemgau-Impakt Abb. 1. Bodenradar-Vergleichsmessungen mit verschiedenen Apparaturen am Tüttensee. Weiterlesen