Unterstützer unseres Vereins

Zur Homepage von Geologik
Zur Homepage von Eijkelkamp

Willkommen

auf unserer Internetseite

Aktuelles:

Vorstellung am 18.06.2010 um 19 Uhr in der Schloßökonomie Grabenstätt (am Rathaus)

Einladung für alle Interessierten und natürlich unseren Fördermitgliedern:

1.    Buchvorstellung:  „Chiemgau Impakt – ein bayerisches Meteoritenkraterfeld“. Autor Professor Kord Ernstson

Professor Ernstson stellt in diesem auch dem Laien verständlichen Buch die Erforschung des Chiemgau-Impaktes von den Anfängen bis heute in den großen Rahmen der weltweiten Impaktforschung, die seit hundert Jahren geprägt ist von aufregenden Erkenntnissen, aber auch von Widerständen, Missverständnissen und z.T. bitterbösem Forscherstreit. Am Ende dieses Buches kann sich jede Leserin, jeder Leser selbst ein Urteil zur Arbeit des CIRT-Forscherteams bilden, in dem auf glückliche Weise die örtlichen Heimatforscher als Entdecker des Phänomens mit den vielen Wissenschaftlern aus den verschiedensten Fachrichtungen zusammengefunden haben.

2.    ANTIQUITY – A quarterly review of World Archaeology
Vorstellung des im Juni-Heft erschienenen „peer reviewed“ Artikels:
“The fall of Phaethon: a Greco-Roman geomyth preserves the memory of a meteorite impact in Bavaria (south-east Germany)”
Authors: Barbara Rappenglück, Michael A. Rappenglück, Kord Ernstson, Werner Mayer, Andreas Neumair, Dirk Sudhaus and Ioannis Liritzis

ANTIQUITY ist eine der weltweit führenden wissenschaftlichen Zeitschriften auf dem Gebiet der Archäologie.

3. Vorstellung des „peer reviewed“ Artikels in den “Proceedings of the International Conference “Tunguska-2008″, Krasnoyarsk, June 27-29, 2008. Siberian Federal University, Krasnoyarsk, 2010, im Druck und bereits online im Internet:
The Chiemgau crater strewn field: evidence of a Holocene large impact     in southeast Bavaria, Germany.
Authors: Ernstson, K., Mayer, W., Neumair, A., Rappenglück, B., Rappenglück, M.A., Sudhaus, D. and Zeller, K.W.

Der Band der “Proceedings” fasst die Beiträge der genannten Tagung in Form stark erweiterter Artikel von Autoren aus der ganzen Welt zusammen.

Neuererscheinung

Kord Ernstson: Der Chiemgau-Impakt. Ein bayerisches Meteroitenkraterfeld. 80 Seiten, 40 Abbildungen, fester Einband.
ISBN 978-3-00-031128-4 Preis: 10 Euro. Für Vereinsmitglieder beträgt der Buchpreis 6 Euro.

Buch2 Buch1

Mehr Informationen und Bestellung HIER

Museum

Seit Oktober 2009 gibt es ein kleines Museum zum Chiemgau-Impakt. Die permanente Ausstellung befindet sich in Grabenstätt, im Außengebäude des Rathauses in der Schlossökonomie. Die Organisation liegt bei der Gemeinde Grabenstätt, und als Autoren der Ausstellung zeichnet das CIRT (Chiemgau Impact Research Team).

Bildschirmfoto

Ort der Ausstellung: die Schlossökonomie, Rathaus Grabenstätt

In 17 Vitrinen ist eine große Anzahl von Funden zur Geologie, Petrographie und Mineralogie aus dem Kraterstreufeld zusammengestellt. Vergleichsstücke aus Industrie und sonstiger menschlicher Produktion finden sich ebenso wie Anschauungsstücke aus anderen Meteoritenkratern auf der Erde.

Ergänzt wird die Vitrinenpräsentation durch insgesamt 18 großformatige Poster, die den gesamten Themenbereich ausführlich mit Text und vielen Bildern erläutern.

Öffnung (zugänglich über Tourist-Information, Rathaus/Schlossökonomie)
Saison (Mitte Mai - Mitte September): Mo. - Do. 9:00 - 12:00 und 14:00 - 16:00; Fr. 9:00 - 12:00; Sa., So. 14:00 - 16:00.
Nebensaison (Mitte September - Mitte Mai): Mo. - Fr. 9:00 - 12:00, Do. auch 13:30 - 16:00;
1. und 3. Sonntag 14:00 - 16:00;
für Gruppen auch auf Anfrage (Tel. 08662-419680).

Einen kleinen Vorgeschmack vermittelt ein virtueller Besuch in Form einer Animation, die Sie hier anklicken können. Sämtliche Poster können Sie durch das Anklicken auf dieser Seite aufrufen.

Geschichte

Seit dem Jahr 2000 stieß eine Gruppe von Heimatforschern im Raum zwischen Altötting und Traunstein nahe dem Chiemsee (Südost-Bayern) immer wieder auf eigenartige metallische Stücke im Untergrund, die sich als die extrem seltenen bzw. auf der Erde in natürlicher Form nicht vorkommenden Eisensilizid-Minerale Fe3Si (Gupeiit) und Fe5Si3, (Xifengit) erwiesen. Die Gruppe um Werner Mayer (Bergen), die einen offiziellen Auftrag und eine entsprechende Genehmigung zur Suche nach archäologisch bedeutenden Objekten in der Region besaß, stellte fest, dass das ungewöhnliche Material regelmäßig in der Nähe von auffälligen Kraterstrukturen und an Stellen gefunden wurde, für die ein menschlicher Eintrag kaum vorstellbar war. Die Krater hatten meist einen ausgeprägten Ringwall; einige waren aber - deutlich sichtbar - durch Pflügen bereits eingeebnet worden.

Die Verbreitung der eigenartigen Funde und flächig korrespondierende Auffälligkeiten eines Bienenhonig-Monitoring (durch Dr. B. Raeymaekers (2005)) erregte bei Wissenschaftlern der Universitäten München und Tübingen Interesse und veranlasste die Gruppe Mayer in der Folgezeit zu einem außergewöhnlichen Programm der systematischen Erforschung der Geländebefunde, in deren Verlauf die Idee des Einschlages eines extraterrestrischen Körpers in historischer Zeit immer mehr Gestalt annahm. Nach gewissen Konflikten mit Wissenschaftlern der genannten Universitäten entschloss sich die Gruppe der Heimatforscher dazu, Dr. Michael Rappenglück, Astronom und Archäoastronom, Institut für Interdisziplinäre Forschung Gilching, Prof. Dr. Kord Ernstson, Geologe, Geophysiker und Impaktforscher von der Universität Würzburg, sowie Privatdozent Dr. Uli Schüßler, Mineraloge und Petrologe, ebenfalls von der Universität Würzburg, um wissenschaftliche Unterstützung bei der weiteren Untersuchung des Phänomens zu bitten. Es kam zu einem Zusammenschluss der Entdecker um Werner Mayer mit den genannten Wissenschaftlern zum Chiemgau Impact Research Team (CIRT), zu dem Barbara Rappenglück, M.A., als Historikerin, hinzukam, nachdem auch die geschichtliche Bedeutung des Phänomens immer offensichtlicher wurde.

Lesen Sie weiter unter dem Eintrag Geschichte