Der nachfolgende Artikel mit Bezug zum Chiemgau-Impakt kommentiert einen Abstract- und Poster-Beitrag (M. und B. Rappenglück) zur diesjährigen Lunar & Planetary Science Conference.
Comment on Rappenglück, M.A., Rappenglück, B., (2026) Towards a Methodological Validation of Digital Terrain Models as a Potential Impact Criterion: Requirements, Constraints, and a Roadmap for Empirical Testing. – 57th LPSC, #1078
von Kord Ernstson und Jens Poßekel
Der originale englische Artikel kann hier angeklickt werden: Beitrag
Artikel in deutscher Computer-Übersetzung
Unser Kommentar zum LPSC 2026 -Poster von M. und B. Rappenglück
Das dem Abstract folgende Poster auf der Tagung vergrößert das Rätsel, was ein solcher Beitrag auf der LPSC zu suchen hat. Von der Universität Bremen lesen wir, was ein wissenschaftliches Poster ausmacht:
In vielen wissenschaftlichen Disziplinen ist das Poster ein wichtiges Medium, mit dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die eigene Forschung auf Konferenzen, Tagungen etc. präsentieren. Bei einem wissenschaftlichen Poster geht es darum, textliche und visuelle Elemente miteinander zu kombinieren um das Ergebnis sprachlich darzustellen.
Schauen wir uns das Poster an, vermissen wir exakt alle diese ganz wesentlichen Kriterien und lesen allein eine Art rein textliches Review früherer digitaler Geländemodelle. Zumindest vor dem Hintergrund erklärbar, weil die Autoren keine eigenen wissenschaftlichen Arbeiten zu Digitalen Geländemodellen je gemacht haben. Selbst das in den Geowissenschaften und der Archäologie jüngs hochaktuelle LiDAR Digitale Geländemodell DGM 1 wird mit keinem Wort erwähnt. Und eine Literatur-Liste gibt es auf dem Poster auch nicht. Das ist alles sehr verwirrend, zumal auch unsere Chiemgau-Impakt- DGM 1 wissenschaftlich hochaktuellen digitalen Geländemodelle unterschlagen werden.