T. Shumilova, S.N. Tkachev, S. Isaenko, S. Shevchuk, M.A. Rappenglück & V.A. Kazakov: Artikel in der renommierten Zeitschrift „CARBON“

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Besucher(innen) unserer Webseite,

kürzlich ist in der renommierten Zeitschrift „Carbon“ ein Artikel erschienen, für den unsere Kollegin Dr. Tatyana Shumilova von der Russischen Akademie der Wissenschaft als Erstautorin zeichnet und bei dem Dr. Michael Rappenglück vom CIRT Mitautor ist:

T. Shumilova, S.N. Tkachev, S. Isaenko, S. Shevchuk, M.A. Rappenglück & V.A. Kazakov (2016): A “diamond-like star” in the lab. Diamond-like glass. – Carbon 100(100):703-709. Weiterlesen

Der Chiemgau-Impakt (Chiemgau-Komet) auf der TRUNA

Der Chiemgau-Komet: Eine Katastrophe aus dem All

Unter diesem Titel präsentiert sich der Forschungsförderverein Chiemgau Impakt e.V. zusammen mit dem CIRT (Chiemgau Impact Research Team) mit einem Ausstellungsstand auf der diesjährigen

19. Gewerbeschau Traunstein

Sie ist vom 7. bis zum 11. Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Festplatz an der Siegsdorfer Straße geöffnet, und der Stand zum Chiemgau-Kometen, zur regionalen und internationalen  Forschung befindet sich gleich in Halle 1.

Der Chiemgau-Komet: Eine Katastrophe aus dem All – Was geschah beim Chiemgau-Impakt? Was ist heute noch davon zu finden?

Lassen Sie sich von der Forschung und den Funden faszinieren! Werfen Sie einen Blick auf den Chiemit, das neu entdeckte Impakt-Gestein aus dem Chiemgau mit den so außergewöhnlichen Bildungsbedingungen und Eigenschaften. Lassen Sie sich erklären, warum der Tüttensee bei Grabenstätt mit der Eiszeit und einer Toteisentstehung nicht das geringste zu tun haben kann und ein echter Meteoritenkrater ist.  Erfahren Sie, was es mit den rätselhaften Tropfsteinhöhlen der Region auf sich hat. Staunen Sie darüber, was die Donnerlöcher am Chiemsee mit schwersten Erdbeben gemein haben.

Besuchen Sie uns am Stand des CIRT.

TRUNA-Stand des CIRT Traunstein

Die tschechische Akademie der Wissenschaften, Geophysik, Geochemie und der Chiemgau-Impakt

tschechischer Besuch 2

Nach der russischen Akademie der Wissenschaften, Laboratorium für Diamant-Mineralogie (Dr. Tatyana Shumilova) und der Universität Rhodos in Griechenland (Prof. Dr. Ioannis Liritzis), hat sich eine neue internationale Zusammenarbeit mit den Forschern des CIRT angebahnt.

Durch die Publikationen und Internetauftritte zum Chiemgau-Impakt aufmerksam (und überzeugt von der Richtigkeit der Forschungsergebnisse zu diesem  bemerkenswerten Ereignis) geworden, besuchten im August zwei Wissenschaftler  aus Tschechien das Kraterstreufeld im Chiemgau zu einer gemeinsamen Begehung und Probennahme mit dem CIRT:

RNDr. Pavel Kalenda, CSc. ist Geophysiker vom Institut für Gesteinsstrukturen und Gesteinsmechanik der Akademie der Wissenschaften in Prag.

PhD Václav Procházka ist Geochemiker und Petrologe und gehört zur Arbeitsgruppe von Dr. Gunther Kletetschka von der Karls-Universität in Prag.

Nach dem Besuch des Impakt-Museums in Grabenstätt und der Inspektion des Tüttensee-Meteoritenkraters mit dem Impakt-Rundwanderweg hatten es den Forschern insbesondere die kleineren Krater mit den Auswirkungen extremer Drücke und Temperaturen, den Glasbildungen, den heftigen Deformationen und den geophysikalischen Besonderheiten angetan. Die Heimfahrt der beiden Forscher sah ein Auto vollgepackt mit Untersuchungsmaterial aus dem Kraterstreufeld.

Neue geophysikalische Messungen der Forscher aus Tschechien auf dem Tüttensee und in seinem Umfeld starten in Kürze.

Hier noch einige Fotos von dem höchst interessanten, vielversprechenden Besuch:

tschechischer Besuch 1Dr. Rappenglück (CIRT), Bürgermeister Schützinger aus Grabenstätt sowie Dr. Procházka und Dr. Kalenda aus Prag im Impakt-Museum Grabenstätt.

tschechischer Besuch 4Die Forscher am Krater Mauerkirchen

tschechischer Besuch 2Dr. Kalenda und Dr. Procházka am Krater Kaltenbach.

tschechischer Besuch 3Noch einmal Krater Kaltenbach: H.P. Matheisl, E. Neugebauer (CIRT) und  Dr. P. Kalenda.

Spannendes Kinderferienprogramm am Tüttensee zum „Chiemgau-Impakt“

Kinderferienprogramm Chiemgau-Impakt Tüttensee-Meteoritenkrater

Text und Fotos Markus Müller

Erstaunlich viel Vorwissen brachten die jungen Teilnehmer des Kinderferienprogramms „Der Tüttensee – ein Meteoritenkrater?“ mit und das, obwohl sie im Schulunterricht noch nichts über den von Wissenschaftlern angenommenen Meteoriteneinschlag im Chiemgau zur Bronze- beziehungsweise Keltenzeit gehört hatten. „Das Thema wird in der Schule leider tot geschwiegen“, bedauerten Hans-Peter Matheisl und Ernst Neugebauer vom Verein Chiemgau Impakt, die die Nachwuchs-Geologen mitnahmen auf eine spannende Entdeckungstour um den malerischen Tüttensee. Die Trümmerteile des bei Eintritt in die Erdatmosphäre explodierten Kometen seien mit einer Geschwindigkeit von 10.000 bis 70.000 Metern pro Sekunde auf der Erde eingeschlagen und hätten zwischen den Chiemgauer Alpen und der Altöttinger Gegend ein riesiges ellipsenförmiges Meteoritenkrater-Streufeld hervorgerufen, mit verheerenden Folgen für die einst hier lebende bronzezeitliche beziehungsweise keltische Bevölkerung, so Matheisl. Diese dürfte nämlich nicht nur mit einer gewaltigen Feuerwalze, sondern auch mit einer enormen Druckwelle, stark ätzender Salpetersäure und am Chiemsee-Ufer mit einer rund 25 Meter hohen Flutwelle konfrontiert worden sein, so Matheisl. Eine sogenannte „Katastrophenschicht“ im Erdreich zeuge noch heute davon. Die einstige Bezeichnung “größter Meteoriten-Krater im Chiemgau“ treffe mittlerweile nicht mehr zu, da ein etwa 900 Meter mal 500 Meter großer Doppelkrater mit Ringwall am Boden des Chiemsees mit Hilfe von Sonar-Echolotmessungen nachgewiesen worden sei, merkte Neugebauer an. Zum Abschluss der fast zweistündigen Reise in die Vorgeschichte durften die Kinder in zwei Kiesgruben im Nordwesten und im Südwesten des Tüttensees selbst Hand anlegen. In der einen Kiesgrube fanden sie von eiszeitlichen Gletschern rund geschliffene, ansonsten aber makellose Steine und in der anderen auffallend deformierte, geschmolzene und zertrümmerte Steine mit vielen Rissen und Löchern, die offenbar einst extremen Temperaturen und Drücken ausgesetzt waren. Dies könne nur mit einem extraterrestrischen Einschlag erklärt werden, resümierte Matheisl und riet den Kindern, sich in den Sommerferien noch das neu eingerichtete Chiemgau-Impakt-Museum in der Grabenstätter Schlossökonomie anzuschauen. Dort stehe nun auch ein Krater-Modell.

Kinderferienprogramm Grabenstätt Chiemgau-Impakt

 

Große Ausstellung in Traunstein: Der Chiemgau-Komet

Ein Panoramablick in die große Ausstellung zum Chiemgau-Impakt in Traunstein! Noch bis zum 30. April!

Kunstraum Klosterkirche Traunstein Chiemgau-Komet

Der Chiemgau Komet – Zeugnisse einer vorgeschichtlichen Katastrophe

Klicken Sie auf EXTRASEITE mit allen Neuigkeiten zur Ausstellung!

Plakat Ausstellung Traunstein Chiemgau-Komet

Wenn kosmische Projektile die Erde treffen – 

Aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums der Forschungsarbeiten des Chiemgau Impakt Research Teams wird vom 27. März bis zum 30. April eine große Ausstellung in Traunstein, Kunstraum „Klosterkirche“ in der ehemalige Kirche des Kapuzinerklosters, unter dem vorgenannten Titel stattfinden. Träger der Ausstellung ist der Chiemgau-Impakt Verein e.V.

Zielsetzung:

  • Das Chiemgau Impakt Research Team und der Chiemgau Impakt Verein e.V. möchten die Bevölkerung in Stadt, Landkreis, Region und überregional über die bisherigen Forschungsjahre und Ergebnisse in populärer, wissenschaftlich fundierter Form einer multimedialen Ausstellung informieren.
  • Geplant sind eine große Anzahl großformatiger Schautafeln, viele Glasvitrinen mit Materialfunden, Videoprojektionen zur Forschungsarbeit und zu den Experimenten mit der Hochgeschwindigkeitskamera, ferner Informationen und Animationen zu allgemeinen Themen rund um Kometen, Planetoiden, Meteorschauer und Meteoriten. Einschläge (Impakte) in der geologischen Vergangenheit, in historischer Zeit und jüngst (z.B. Tunguska 1908, Tscheljabinsk 2013), sowie das zukünftige Gefahrenpotenzial durch Impakte gehören dazu, wie auch historische Überlieferungen und Mythen der Völker.
  • Angesprochen werden sollen breite Bevölkerungsschichten, jung und alt, insbesondere Familien mit Kindern, aber auch Schulklassen und nicht zuletzt der Fachwissenschaftler.
  • Ein ausführlicher Ausstellungskatalog befindet sich in der Vorbereitung.
  • In der Zeit der Ausstellung soll wöchentlich ein besonderer Vortrag interessante und faszinierende Teilbereiche der Thematik, insbesondere auch zur Frage der Natur dieser kosmischen Kleinkörper (Kometen, Planetoiden) und ihrer Wirkung auf unserem Planeten, vorstellen.

Das Donnerloch-Phänomen von Kienberg und der Chiemgau-Impakt: ein neues Kapitel

Helming Donnerloch Chiemgau-Impakt Liquefaktion

Liebe Vereinsmitglieder und sonstige Leser(innen) dieser Seite,

nachdem wir auf unseren Webseiten wiederholt über das Phänomen der Donnerlöcher und deren Häufung als plötzliche Erdfälle im Raum Kienberg nördlich vom Chiemsee berichtet haben, hat es erneut Anlass für einen ausführlicheren Beitrag gegeben, in dem auch wieder das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) und dessen Geologie-Abteilung eine Rolle spielen.

Anklicken und lesen!

Der Chiemgau-Impakt und Afrika

Liebe Vereinsmitglieder und sonstige Leser(innen) dieser Seite,

Sie werden vielleicht verwundert über diese Zusammenstellung sein und sich fragen, was Afrika mit unserem Impakt zu tun hat. In der Tat ist der Titel etwas provokativ und gleichzeitig die Überschrift über einen Beitrag, den Sie HIER anklicken können und der sich mit dem Wissenschaftsverständnis von Wolf Uwe Reimold (Berlin) und Christian Koeberl (Wien) beschäftigt, die ihren Artikel über „Impaktstrukturen in Afrika“ dazu benutzen, um einmal wieder gegen das  Chiemgau-Impaktereignis zu Felde zu ziehen.

Magazin QUER des Bayerischen Fernsehens und der Beitrag zum Phänomen der Donnerlöcher von Kienberg

Liebe Vereinsmitglieder,

manche von Ihnen mögen am Donnerstag oder an den folgenden Tagen die Sendung QUER des Bayerischen Fernsehens verfolgt haben, in der der eine Beitrag dem Phänomen der Donnerlöcher von Kienberg gewidmet war. Insgesamt ein recht hübscher Beitrag, in dem die Bevölkerung, Bürgermeister und Ortsheimatpfleger sich ausgiebig äußern durften, aber auch der lokale Geologe Dr. Robert Darga aus Siegsdorf seine Ansicht vertrat, nachdem zunächst die Wissenschaft mit der Erklärung des Donnerloch-Phänomens mit dem Chiemgau-Einschlag zu Wort gekommen und die geophysikalische Messung am neu entstandenen tiefen Loch von Rabenden-Kienberg von der Kamera eingefangen worden war. Für Dr. Darga ist die Impakt-Erklärung „ein extraterrestrisches Hirngespinst“ und die Ursache der Einbrüche eine ganz normale Grundwasserauswaschung (was den Moderator zu dem Kommentar veranlasste, warum denn dieser ganz normale Prozess im Raum Kienberg so gehäuft auftritt). Immerhin hat sich die Meinung von Dr. Darga schon mal dahingehend geändert, dass er von den Donnerlöchern als Toteislöchern, noch kürzlich geäußert, nunmehr zugunsten des Grundwassers abgerückt ist. Es ist ja auch schwierig, sich für die eine oder andere oder eine dritte Möglichkeit zu entscheiden, wenn man selbst so ein Donnerloch noch nie untersucht, geschweige denn aufgegraben hat.

Donnerlöcher-Kienberg-Rabenden-Chiemgau-Impakt

Vielleicht ist den Geologie-Beamten vom LfU mit den geologischen Orgeln sowie Dr. Darga mit seiner Grundwasserauswaschung der geologische Prozess der Bodenverflüssigung (Liquefaktion), der sich in den Aufgrabungen der Donnerlöcher und den geophysikalischen Messungen durch das CIRT klar manifestiert hat, nicht vertraut, was der Grund dafür sein mag, dass sie sich nicht wissenschaftlich sachlich damit auseinandersetzen wollen.

Unabhängig davon haben wir aber auch den Eindruck gewonnen, dass auch Medienberichte sich etwas schwer mit diesem eigentlich wohlbekannten geologischen Prozess tun, was vermutlich dann auch zu Unsicherheiten und Missverständnissen in der Bevölkerung führen kann. Deshalb haben wir versucht, auf der www.chiemgau-impakt.de -Wissenschaftsseite, mit verhältnismäßig einfachen Texten und Bildern diesen Prozess zu verdeutlichen, der nichts Geheimnisvolles in sich birgt und das Kienberger Donnerloch-Phänomen nach dem gegenwärtigen Stand der Wissenschaft gut erklären kann.

Hier ist der Zugang zu dem Beitrag.

Die Donnerlöcher von Kienberg: das LfU meldet sich zu Wort

Liebe Vereinsmitglieder,

wie wir bereits prophezeiten, haben die Donnerlöcher von Kienberg und die momentane Berichterstattung in den Medien dem LfU, Abteilung Geologie, keine Ruhe gelassen, und so lesen wir einen neuen Beitrag auf der Webseite der Beamten vom LfU, den ein Forscher aus der CIRT-Gruppe als die „schwachsinnigste Darlegung, die ich je gesehen habe“ bezeichnet hat, und er fügt hinzu, dass wir das „denen auch sagen …“. Was wir hiermit tun.

Wie wir es vom LfU und seinen Geologie-Beamten gewohnt sind, werden Allerweltsweisheiten (die der Geologe im Studium zum Vordiplom lernt) – hier zur Entstehung von Erdfällen – aufgeführt, und es werden Falschaussagen getätigt, hier z.B. die, dass die Donnerlöcher im Kienberger Raum häufig auf eingedellten Acker- und Wiesenflächen zu finden seien.

Statt dass die Beamten in der Vergangenheit mal selbst zu Hammer, Schaufel und Messinstrumenten gegriffen haben, um die ganz anders gearteten Donnerlöcher von Kienberg einmal wissenschaftlich gründlich zu untersuchen, wird nunmehr wieder in die Mottenkiste der Verteufelung des Chiemgau-Meteoriteneinschlags gegriffen. Typisch für die Geologie-Beamten heisst es im Text des LfU :  „Die Geologen des LfU erfassen seit Jahrzehnten solche sogenannten Erdfälle in ganz Bayern.“

Man merke auf: Sie ERFASSEN die Erdfälle! Diese werden also vermutlich in Karten eingetragen, gezählt und unter der Rubrik „Erdfälle“ im Archiv abgelegt. Aber sie werden ganz offensichtlich NICHT UNTERSUCHT. Und genau das trifft insbesondere auch auf die Donnerlöcher von Kienberg zu. Das letzte Mal, dass das Phänomen von Kienberg die Amtsgeologen beschäftigt hat, liegt schon geraume Zeit zurück. Da sollte im betroffenen Raum eine Deponie errichtet werden. Als gerade im Hinblick auf voraussehbare Probleme mit den Donnerlöchern die Amtsgeologen befragt wurden, wusste man von dem seit Menschengedenken bekannten Phänomen der Donnerloch-Erdfälle gar nichts und deutete vage einen möglichen Zusammenhang mit der Eiszeit an. Soviel zu den von den Amtsgeologen „seit Jahrzehnten“ erfassten Erdfällen und der obigen Falschaussage bezüglich der Lage der Donnerlöcher. Woher wissen die Geologie-Beamten des LfU denn überhaupt etwas über die Lage?

Zur Ausschmückung ihres Donnerloch-Textes werden dann noch Fotos von den geologischen Orgeln im verbackenen Gestein von Oberschroffen gezeigt und diese als den Donnerlöchern von Kienberg vergleichbare Erdfälle vorgestellt. Für wie dumm halten die LfU-Geologen, die das hier präsentieren, eigentlich die Kienberger Einwohner der von den Donnerlöchern betroffenen Region? An Absurdität ist das Gebaren des LfU und seiner Geologie-Beamten mal wieder kaum zu übertreffen.

donnerloch Rabenden Im Gegensatz zu den Geologie-Beamten des LfU untersuchen die Forscher des CIRT das Phänomen der Donnerlöcher von Kienberg mit geologischen Aufnahmen und geophysikalischen Messungen. Hier ein Teilergebnis der geoelektrischen Messungen vom Samstag, 2.11. 2013, über dem jüngst entstandenen 8 m tiefen Donnerloch zwischen Rabenden und Kienberg. Ausführlicher wird sich ein Extra-Beitrag auf der Webseite mit diesen neuen Untersuchungen beschäftigen.